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In den modernen Verkehrsmitteln erhöht die sehr trockene Luft das Risiko, Alkohol entwässert zusätzlich, und Schlafmittel machen Sie bewegungslos.
Also: Viel trinken (Wasser, Softdrinks).
Die Aufstellung zeigt Ihr persönliches Risiko, eine Reisethrombose zu entwickeln:
| Reisethrombose: |
Niedriges Risiko |
Mittleres Risiko |
Hohes Risiko |
| Risikofaktoren |
Auch Personen, die keinerlei weitere Risikofaktoren aufweisen, haben nach längerem Sitzen ein Thromboserisiko |
Ein mittleres Risiko, an einer Reisethrombose zu erkranken, haben Personen:
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über 60 |
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mit Herzerkrankungen |
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mit bekannter Thrombophilie |
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mit großen Krampfadern |
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die die „Pille“ einnehmen |
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die unter postmenopausaler Hormonersatztherapie stehen |
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die an Adipositas leiden, d.h. einen Body Mass Index über 30 aufweisen. |
| • |
die unter Austrocknung leiden |
| • |
Schwangere |
| • |
Frauen nach einer Geburt |
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Neben einer vielstündigen Reise ist ein hohes Risiko gegeben, wenn einer der folgenden Faktoren zutrifft:
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In der Vergangenheit sind bereits Thromboembolien aufgetreten. |
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Vorliegen einer Krebserkrankung. |
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Eine Bein ist gelenkübergreifend ruhig gestellt, d.h. ein Gips wurde angelegt. |
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Es wurde erst vor kurzem ein operativer Eingriff mit hohem Thromboserisiko durchgeführt. |
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Prophylaxe –
Maßnahmen |
Die Reisethrombose ist eine Sitzthrombose, daher sind das Aufstehen und Umhergehen die besten Vorsorgemaßnahmen. Weiters sind Bewegungsübungen, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol!) und ein weitgehender Verzicht auf Beruhigungsmittel zu empfehlen |
Neben den Maßnahmen, die für ein niedriges Risiko gelten, sollten Stützstrümpfe der Klasse I verwendet werden. Ein niedermolekulares Heparin wird in speziellen Fällen vonnöten sein, so etwa während der Schwangerschaft oder bei Thrombophilie. |
Neben den Maßnahmen, die bei niedrigem und mittlerem Risiko empfohlen werden, wird niedermolekulares Heparin subkutan vor dem Antritt der Reise, in der Regel 2 Stunden vorher, gegeben. Bei Rundreisen wird eine einmal tägliche Injektion notwendig. Die Dosierung richtet sich nach der Hochrisikodosierung bei internistischen Risikopatienten. |
Aus Reisethrombose-Konsensus 2001 Prof. Dr. Partsch, modifiziert nach Guidelines des American College of Chest Physicians, Chest 126/3/Sept 04 Supplement 374S f.
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