Home
Thrombosetest
Was ist eine Thrombose
Die Reisethrombose
Risikofaktoren
Massnahmen
Medikamentöse Vorbeugung
Beratung
Reisemedizinische Tipps
Reisedurchfall
Downloads
Aktuelles
Kontakt
Impressum & Disclaimer
Univ. Prof. Dr. Herbert Kollaritsch über die Thrombosegefahr bei Flugreisen
Lesen Sie mehr über die Thrombosegefahr bei Flugreisen!
Zum Thrombosetest
Logo: Sanofi-Aventis - zur Website von Sanofi-Aventis
Risikofaktoren
  In den modernen Verkehrsmitteln erhöht die sehr trockene Luft das Risiko, Alkohol entwässert zusätzlich, und Schlafmittel machen Sie bewegungslos.
 
Also: Viel trinken (Wasser, Softdrinks).
 
Die Aufstellung zeigt Ihr persönliches Risiko, eine Reisethrombose zu entwickeln:
 
Reisethrombose: Niedriges Risiko Mittleres Risiko Hohes Risiko
Risikofaktoren Auch Personen, die keinerlei weitere Risikofaktoren aufweisen, haben nach längerem Sitzen ein Thromboserisiko Ein mittleres Risiko, an einer Reisethrombose zu erkranken, haben Personen:

•   über 60
•   mit Herzerkrankungen
•   mit bekannter Thrombophilie
•   mit großen Krampfadern
•   die die „Pille“ einnehmen
•   die unter postmenopausaler Hormonersatztherapie stehen
•   die an Adipositas leiden, d.h. einen Body Mass Index über 30 aufweisen.
•   die unter Austrocknung leiden
•   Schwangere
•   Frauen nach einer Geburt
Neben einer vielstündigen Reise ist ein hohes Risiko gegeben, wenn einer der folgenden Faktoren zutrifft:

•   In der Vergangenheit sind bereits Thromboembolien aufgetreten.
•   Vorliegen einer Krebserkrankung.
•   Eine Bein ist gelenkübergreifend ruhig gestellt, d.h. ein Gips wurde angelegt.
•   Es wurde erst vor kurzem ein operativer Eingriff mit hohem Thromboserisiko durchgeführt.
Prophylaxe –
Maßnahmen
Die Reisethrombose ist eine Sitzthrombose, daher sind das Aufstehen und Umhergehen die besten Vorsorgemaßnahmen. Weiters sind Bewegungsübungen, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol!) und ein weitgehender Verzicht auf Beruhigungsmittel zu empfehlen Neben den Maßnahmen, die für ein niedriges Risiko gelten, sollten Stützstrümpfe der Klasse I verwendet werden. Ein niedermolekulares Heparin wird in speziellen Fällen vonnöten sein, so etwa während der Schwangerschaft oder bei Thrombophilie. Neben den Maßnahmen, die bei niedrigem und mittlerem Risiko empfohlen werden, wird niedermolekulares Heparin subkutan vor dem Antritt der Reise, in der Regel 2 Stunden vorher, gegeben. Bei Rundreisen wird eine einmal tägliche Injektion notwendig. Die Dosierung richtet sich nach der Hochrisikodosierung bei internistischen Risikopatienten.

Aus Reisethrombose-Konsensus 2001 Prof. Dr. Partsch, modifiziert nach Guidelines des American College of Chest Physicians, Chest 126/3/Sept 04 Supplement 374S f.

Zuletzt geändert am 18. November 2008